PROGRAMM 2014 (1.055 KB)

            

 

 TRIDUUM CHORALE
     

     vom 04. - 06. Juni 2014

 

 

JAHRESPROGRAMM 2014

 

RELIGIO

GOTTESDIENSTE MIT
GREGORIANISCHEM CHORAL

Der Gregorianische Choral stellt seine Gesänge in den Dienst der Liturgie der römischen Kirche. Dort kann er seine Schönheit, seinen Glanz und seine heilende Wirkung am besten entfalten. Deswegen ist es ein wichtiges Anliegen des Hauses für Gregorianik, Gottesdienste anzubieten, die ganz von diesen Gesängen geprägt sind.

Das eine, schon traditionelle Angebot umfasst einmal monatlich und in den gebundenen Zeiten des Advents und der österlichen Bußzeit wöchentlich einen Gottesdienst dieser Art in der schönen Atmosphäre der spätgotischen Kirche St. Nikolai am Gasteig.
An den aufgeführten Terminen findet in der Kirche St. Nikolai am Gasteig jeweils um 19:00 Uhr eine abendliche Eucharistiefeier mit Predigt statt. Es singen die Münchner Scholaren (Herrenschola oder Damenschola) unter der Leitung von Frater Gregor Baumhof OSB. Zelebrant und Prediger ist in der Regel Pfarrer Markus Gottswinter.

Wegen des guten Zuspruches im letzten Jahr wurde das Angebot der "Tenebrae", der drei Gottesdienste an den Kartagen, wieder ins Programm aufgenommen. Sie sind geprägt durch die Lesungen aus den Klageliedern des Propheten Jeremias ("Lamentationes") und durch die auf sie folgenden Antwortgesängen ("Responsorien"). Die Gottesdienste werden in der Kirche St. Paul gefeiert.

Die angegebenen Termine sind ohne Gewähr. Es empfiehlt sich deshalb, sie über das Telefon oder das Internet zu überprüfen.

 

Messen in der Kirche St. Nikolai am
Gasteig

Innere Wienerstraße 1
jeweils Sonntag 19:00 Uhr

 
19. Januar 2. Sonntag im Jahreskreis
16. Januar 6. Sonntag im Jahreskreis
09. März 1. Fastensonntag
16. März 2. Fastensonntag
23. März 3. Fastensonntag
30. März 4. Fastensonntag
04. Mai 3. Sonntag der Osterzeit
25. Mai 6. Sonntag der Osterzeit
06. Juli 14. Sonntag im Jahreskreis
21. September 25. Sonntag im Jahreskreis
19. Oktober 29. Sonntag im Jahreskreis
16. November 33. Sonntag im Jahreskreis
30. November 1. Advent
07. Dezember 2. Advent
14. Dezember 3. Advent
21. Dezember 4. Advent

             

         


Karmetten in St. Paul
St.-Pauls-Platz 10

Nach dem guten Echo, welches das Angebot 2013 gefunden hat, bietet das Haus für Gregorianik in Zusammenarbeit mit der Pfarrei St. Paul wieder die Teilnahme an den "Tenebrae", den Gottesdiens-ten in den letzten drei Tagen der Karwoche an. Sie sind besonders gekennzeichnet durch den Vortrag der Klagelieder des Propheten Jeremias ("Lamentationes") und durch die auf sie folgenden Antwortgesänge ("Responsorien"), die nicht nur zu den besonders wertvollen Juwelen des Gregorianischen Chorals gehören, sondern durch verschiedene Kompositionen bis in die Moderne ein mannigfaches Echo in der Musikgeschichte gefunden haben.
Es singen die Münchner und die St.Paul-Scholaren.

Termine: Gründonnerstag, 17. April 2014
Karfreitag, 18. April 2014
Karsamstag, 19. April 2014
Beginn: 08:00 Uhr (ca. 1 Stunde)

 

              

 

CHORAL AM DONNERSTAG

Der Gregorianische Choral meditiert singend den Umgang mit dem heiligen Wort der Bibel und kann so dem gesprochenen Wort eine zusätzliche persönliche und geistlich Dimension verschaffen. An den unten angebenen Donnerstagen lädt das Haus für Gregorianik ein, über das Singen einfacher Gesänge und über die Betrachtung auch komplexerer Gesänge der Ausstrahlung und der heilenden Wirkung dieses Gesanges praktisch und erfahrbar näher zu kommen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Ort:            Pfarrheim Mariahilf
                  Am Herrgottseck 2
Beginn:      ca. 19:45 Uhr
Leitung:     Frater Gregor Baumhof OSB

Termine 2014:

Offenes Singen  Meditationen
23. Januar 09. Januar
03. April 10. Juli
16. Oktober 27. November
   

 

  



SONNTAGS in der Waltherstraße:
„BIBELKRÄNZCHEN“

In Zusammenarbeit mit der Klösterl-Apotheke, München, lädt das Haus für Gregorianik ein zu den Deutungen zentraler Stellen des Ersten Testaments durch Rabbi Steven Langnas. Das Erste Testament ist Juden und Christen gemeinsamer Wortschatz Gottes. Die Auslegungen durch die jüdische Seite können deswegen den Horizont der Bibel auch für Christen erheblich erweitern helfen, zumal die jüdische Exegese sich auf einen reichen Überlieferungsschatz der Deutung stützen kann (Midrasch). Rabbi Steven Langnas, den viele durch seine drei Beiträge im Haus für Gregorianik schon kennen und schätzen gelernt haben, hat sich bereit erklärt, sein "Bibelkränzchen" auch für Interessenten des Hauses für Gregorianik zu öffnen. Seine von Herz und Verstand geprägten Auslegungen und sein unnachahmlicher Humor tragen auf unverwechselbare Art zu Vertiefung des Bibelverständnisses bei.

Das Bibelkränzchen
findet sonntags um 17 Uhr
im Seminarraum der Klösterl-Apotheke,
Waltherstr. 27, Rückgeböude statt.

Die genauen Termine werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben und hier veröffentlicht.

 

DONNERSTAG IM GEWÖLBE:
„GEISTLICHE FELDER“

Die Vielseitigkeit des Gregorianischen Chorals, seine lange historische Präsenz und seine tiefe und reiche geistliche Potenz bedingen Berührungspunkte zu vielen weiteren Ausdrucks- und Erscheinungsformen des menschlichen Geistes.

Die Abende im Gewölbe des Pfarrheims werden in der Regel durch einen größeren thematischen Impuls eröffnet. Im anschließenden Austausch haben auch weiterreichende Fragen ihren Platz. Um eine persönliche Begegnung zu ermöglichen, wird im Anschluss ein kleiner Imbiss gereicht.

Ort:            Pfarrheim Mariahilf
                  Am Herrgottseck 2
                  jeweils 19:30 Uhr - ca. 22:00 Uhr

      

            


20. Februar 2014
„Das Echo der Genesis im jüdischen
und christlichen Hymnus“
Zwei musikalische Brüder erläutern ihre Schätze

In Fortführung des Abends über die Psalmen und den Psalter in der jüdischen Religion will dieses Angebot Gelegenheit bieten, die jeweiligen Formen poetischen Preisens der jüdischen Religion und der Traditionen des Gregorianischen Chorals zusammenzuschauen, um die unterschiedlichen Weisen eines gemeinsamen Anliegens erlebbar zu machen: den Lobpreis des HERRN.

Referenten: Rabbiner Steven E. Langnas
fr. Gregor Baumhof OSB

In Zusammenarbeit
mit dem Katholischen Bildungswerk

8. Mai 2014
Exegese und Choral deuten
die Auferstehung Christi

Nachdem im vergangenen Jahr die Abschiedsreden im Lichte der Kirchenväter und des Gregorianischen Chorals eine Auslegung erfuhren, soll in diesem Jahr Ähnliches im Blick auf die Auferstehung des Herrn geschehen. Dabei wird P. Augustinus, der schon zu den festen Referenten des Hauses gehört, die Worte Jesu im Lichte biblischer Exegese erschließen, während Fr. Gregor zeigen wird, in welcher Weise der Gregorianische Choral Worten Jesu eine Klanggestalt gibt, die zugleich eine Deutung darstellt.

Referenten: Pater Augustinus Weber OSB
Frater Gregor Baumhof OSB


                       


In Zusammenarbeit
mit dem Katholischen Bildungswerk

17. Juli 2014
"Architektur als Glaubenszeuge"

Romanische und gotische Kirchen stehen bei Studien- und Urlaubsreisen hoch im Kurs. Selten bleibt aber Zeit zur Vertiefung der Kenntnisse über die Bauwerke, deren Steine starker Glaube vieler Menschen und Generationen aufeinander geschichtet haben. In ihnen ist aber auch künstlerische Geisteskraft am Werk. Frater Gregor stellt an diesem Abend die Michaelskirche von Hildesheim und die Abteikirche Maria Laach vor. Er will durch die vielfältigen künstlerischen Perspektiven der Bauwerke den Glaubenshorizont auf er-"bauliche" Art und Weise erweitern.

Referent: Frater Gregor Baumhof OSB



In Zusammenarbeit
mit dem Katholischen Bildungswerk


"Adventslieder-
poetische Helfer zum Glauben
"

Sehr viele unserer vertrauten und liebgewonnenen Adventslieder weisen altkirchliche Spuren auf und sind besondere Träger eines Glaubens, dem die Kontinuität ein wichtiges Anliegen ist. Im Sinne des Anliegens der Würzburger Synode "Nichts verlangt mehr Treue als lebendiger Wandel" stellt Frater Gregor einige ausgewählte Adventslieder des neuen Gotteslobes vor.

Termin: 11. Dezember 2014
Ort: Kleiner Pfarrsaal, Mariahilfkirche
Referent: Frater Gregor Baumhof OSB

 

 

 

Gregorianik - Horizonte

Die Angebote im Rahmen der Reihe "Horizonte in der Herberge" versuchen die vielfältigen Berührungspunkte des Gregorianischen Chorals mit zentralen Komplexen der Liturgie, des Kultes und der Kultur zu beleuchten und die Wichtigkeit dieser Komplexe für die Gegenwart aufzuzeigen. Wie in den Geistlichen Feldern wird der Thematische Impuls - soweit er in der Herberge stattfindet - durch einen kleinen Imbiss mit der Möglichkeit zur Kommunikation ergänzt.

Horizont 1
Karolingisches Dichten, Beten und Preisen

Kunstwerke des Mittelalters faszinieren, wie der Besucherandrang zu den verschiedenen Ausstellungen immer wieder zeigt. Vor allem die Buchmalerei wird staunend bewundert. Die lateinischen Texte der Handschriften sind aber zumeist nur unbeachtete, stumme Zeugen. Wie bereichernd es jedoch ist, sich mit ihnen zu beschäftigen, wie wenig "tot" die Sprache, in denen sie geschrieben sind, das wird Martin Erdmann, ausgebildeter Philologe des mittelalterlichen Lateins, an diesem Abend zu zeigen versuchen. Beispiele des Dichtens, Betens und Preisens der Karolingerzeit möchte er zum Klingen bringen und in vertiefender Betrachtung vorstellen. Die Dichter dieser Epoche hatten einen ausgeprägten Sinn für die Schönheit und den Klang des Wortes und haben es verstanden, Sprachkultur und persönliche Gestaltung, ernsthaftes Denken und spielerisches Sprechen miteinander zu verbinden. So versteht sich dieser Abend vor allem als ein Beitrag, die Liebe zum Wort zu wecken und zu fördern.

Termin: Donnerstag, 27. März 2014
19:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Ort: Herberge des Pfarrheims Mariahilf,
Am Herrgottseck 2
Referent: Martin Erdmann








Horizont 2 "Im Anfang war das Wort"
Die Stiftsbibliothek St. Gallen - Ort lebendiger Bibeltradition

Das Wort Gottes, in der Hl. Schrift niedergeschrieben, ist Ursprung und Quelle des christlichen Glaubens. Seit dem Mittelalter standen die biblischen Schriften und die Kommentare deswegen auch im Mittelpunkt der klösterlichen Bildung. Aus diesem Grunde ist an diesem Schwerpunkt der St. Galler Klosterbibliothek die Überlieferungsgeschichte der biblischen Texte besonders gut zu erkennen. Franziska Schnoor, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Stiftsbibliothek, wird an diesem Abend in einem Vortrag mit Bildern die Stiftsbibliothek "nach München bringen" und wesentliche Elemente dieser Überlieferung vorstellen und erläutern.

Termin: Donnerstag, 10. April 2014
19:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Ort: Herberge des Pfarrheims Mariahilf,
Am Herrgottseck 2
Referentin: Franziska Schnoor M.A.







 

Horizont 3 "Preise Zunge das Geheimnis"
Ein poetischer Nachklng zu dem Festgeheimnis Fronleichnam

Das Fronleichnamsfest gehört wie das Dreifaltigkeits- und Herz-Jesu-Fest zu den nach Pfingsten gefeierten Ideenfesten. Sie haben ihren Ursprung in mittelalterlichem Frömmigkeitsempfinden, sind aber meist auch an heilsgeschichtliche Ereignisse zurückgebunden. Das Fronleichnamsfest hat bis heute eine große Ausstrahlung. Der Abend will versuchen, anhand der berühmten, Thomas von Aquin zugeschriebenen Dichtungen ("Ave verum corpus", "Lauda Sion Salvatorem") über die historischen Bedingungen hinaus zum Kern des Festes vorzustoßen.

Termin: Donnerstag, 26. Juni 2014
19:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Ort: Kleiner Pfarrsaal, Mariahilfkirche
Referent: Frater Gregor Baumhof OSB







Horizont 4 "Improvisation - wie geht das?"

In den letzten Jahren gab es bei den Klangreflexionen reiche Gelegenheit, die Kombination von einstimmigem Gregorianischen Choral und farbenreicher Orgelimprovisation zu erleben. Verbindendes Element der beiden Klangwelten sind dabei Themen und Motive aus dem Gregorianischen Choral. Thomas Lennartz, Domorganist an der Kathedrale in Dresden wird an diesem Abend, der sich auch als Hinführung zum Konzert am 7. November versteht, an der Orgel in Mariahilf erläutern, wie Improvisationen entstehen - ein Werkstattbesuch der besonderen Art für alle Interessierten.

Termin: Donnerstag, 6. November 2014
19:45 Uhr bis 22:00 Uhr
Ort: Mariahilfkirche
Referent: Thomas Lennartz

 


              

 

In Zusammenarbeit
mit der Klösterl-Apotheke München

Horizont - Extra I  "Die Tagzeiten - ein Kunstwerk zum Glaubensvollzug"

"Wer die Vergangenheit nicht kennt, den kann es die Zukunft kosten" (Reiner Kunze)
Die radikale Neuordnung des Stundengebets durch Paul VI. (1970), die 1978 in der deutschen Fassung erschien, hat jenseits aller Intentionen, muttersprachliches Gebet in vielfältiger Verschiedenheit zu ermöglichen auch - das muss nach 50 Jahren Wirkungsgeschichte gesagt werden - den lebendigen Kontakt zu der Qualität der über 1000 Jahre alten gewachsenen Formen zurückgedrängt. An den angebotenen Abenden will Frater Gregor im Sinne des obigen Spruches versuchen, wesentliche, v.a. spirituelle Wurzeln des Stundengebets wieder aufzudecken. Vor dem Hintergrund der benediktinischen Traditionen werden dabei der Aufbau der einzelnen unterschiedlichen Horen und ihre Bestandteile (Psalmodie, Hymnus, Canticum, Oration) dargestellt und entfaltet.

Termin: Dienstag, 21. Januar 2014
  11. und 18. Februar 2014
19:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Ort: Seminarraum der Klösterl-Apotheke,
Waltherstr. 27, Rückgebäude
Referent: Frater Gregor Baumhof OSB







 

In Zusammenarbeit
mit der Hochschule für Musik und Theater, München


Horizont - Extra II  "Begleitet unterwegs"

Im Jahr 2013 ist durch eine einzigartige Konstellation der Zusammenarbeit unterschiedlichster Personen und Fachkompetenzen unter dem Titel "Begleitet unterwegs" eine CD entstanden und erschienen, die den Gregorianischen Choral erstmals in einer offenen Dramaturgie vorstellt. Im Rahmen von MUSIK IM DISKURS, einer offenen Veranstaltungsreihe der Hochschule für Musik und Theater, stellen unter der Moderation von Prof. Bernd Redmann die Beteiligten, der Komponist Bernd Redmann, der Bratschist Georg Roters, die Initiatoren Martin Erdmann und Frater Gregor das Werden eines außerordentlichen Projektes und sein Ergebnis vor.

Termin: Mittwoch, 14. Mai 2014
17:15 Uhr bis 19:00 Uhr
Ort: Kaminzimmer R 105
Hochschule für Musik und Theater
München, Arcisstr. 12







 

In Zusammenarbeit mit der
Klösterl-Apotheke, München:

Horizont - Extra III  "Johann Sebastian Bach - Die Musik als Predigt"

Zwei Abende Fortführung der Deutung der Matthäuspassion und zwei Abende Weihnachtsoratorium

Grundlage für Bachs Schaffen war der Choralgesang der evangelischen Kirche. Seine Musik ist von einer unerhörten Kraft und Eindringlichkeit, Ausdruck seines Glaubens und seiner Überzeugung von der Wichtigkeit der Verkündigung des Wortes Gottes. Mit am tiefsten kann das erfahrbar werden an seinen musikalisch poetischen Gesamtkunstwerken der Matthäuspassion und des Weihnachtsoratorium. Zwei Abende vervollständigen die Betrachtung der Matthäuspassion des letzten Jahres, zwei Abende im Herbst widmen sich dem Weihnachtsoratorium. Der Besuch einer Aufführung ist vorgesehen.


Termine: Matthäuspassion (Fortsetzung)
Mittwoch, 19. März 2014 und Mittwoch, 2. April 2014
19:30 Uhr - 22:00 Uhr
Weihnachtsoratorium
Mittwoch, 26. November 2014 und Mittwoch, 10. Dezember 2014
19:30 Uhr - 22:00 Uhr
Ort: Seminarraum der Klösterlapotheke
München, Waltherstr. 27, Rückgebäude
Referent: Frater Gregor Baumhof OSB







 



 

 

In Zusammenarbeit mit der
Klösterl-Apotheke, München:

 "Übersetzen? - Üb ersetzen!"

Die lateinische Sprache ist keineswegs eine tote Sprache. Sie ist bis heute prägende christliche Kultursprache und konstitutiv für den Gregorianischen Choral. In ihr lebt Kult und Kultur. Sie bietet, gesprochen, gelesen und übersetzt die Möglichkeit, mit einer fast 2000 jährigen spirituellen Welt in Kontakt zu kommen. An den Abenden wollen wir anhand liturgischer Texte (Orationen, Hymnen, Gesängen des Chorals) Kontakt mit dieser Welt aufnehmen und uns ohne Angst vor eigener Unkenntnis der Sprache ihrer inneren Schönheit öffnen, die sich vor allem im künstlerischen Umgang mit ihr erweist. Dabei sollen eigenen Übersetzungsversuchen auch Vergleiche vorgegebener Übersetzungen zur Seite gestellt werden. Am ersten Abend wird Stefan Berkmüller einen thematischen Anfangsimpuls setzen.

 

Termine: Mittwoch, 5. Februar 2014
mit thematischem Impuls durch Stefan Berkmüller
Dienstag, 11. März, 20. Mai, 8.Juli und 14. Oktober 2014
Ort: Seminarraum der Klösterlapotheke
München, Waltherstr. 27, Rückgebäude







 

CHORALTAGUNG
"Der Choral, eine gesungene Ikone"


Der Gregorianische Choral hat seinen eigentlichen Platz in der liturgischen Feier der Gemeinde. Die Kursleiter erarbeiten mit den Teilnehmern ein Proprium für das sonntägliche Choralamt, das Ziel der Tagung ist.
Dieser Erarbeitung zugeordnet sind Hinführungen zur spezifischen Spiritualität der Gesänge und des Instrumentes Stimme. Deswegen ist für die Mitarbeit eine funktionstüchtige, nicht aber eine ausgebildete Stimme erforderlich.
Die Tagung findet im Gästehaus der Abtei Lichtenthal in Baden-Baden statt. Der Pauschalpreis für Übernachtung und Vollpension für drei Tage beträgt je nach Komfort zwischen 150,-- Euro und 186,-- Euro im Einzelzimmer und zwischen 140,-- Euro und 158,-- Euro im Doppelzimmer.

Termin:
Donnerstag, 19. Juni bis Sonntag, 22. Juni 2014
Anreise bis 17:00 Uhr;
Tagungsende: Sonntag nach dem Mittagessen.

Anmeldung:
Gästehaus der Abtei Lichtenthal, Hauptstr. 40, 76534 Baden Baden
Telefon: +49 (0)7221-50491-19
Telefax: +49 (0)7221-50491-15
Email: gaestehaus[at]abtei-lichtenthal.de

                     Abtei Lichtenthal

Leitung: Frater Gregor Baumhof OSB, Assistenz: Dietmar Kuhn

Kursgebühr: 80 Euro, für Mitglieder 65 Euro

Teilnehmerzahl: maximal 30 Personen

 

CHORALSEMINAR
"Der Seele eine Stimme geben"

Im Bildungshaus St. Virgil finden zweimal jährlich Wochenendseminare statt, deren Ziel die Mitwirkung bei einem Gottesdienst mit den erarbeiteten Gesängen des Gregorianischen Chorals ist. Diese Erarbeitung wird ergänzt durch Hilfestellungen zum guten Gebrauch des Atems und des Instrumentes Stimme. Darüber hinaus gibt es Hörhilfen und leicht verständliche Hinführungen zu allerlei Wissenswertem zu diesem besonderen Gesang. Das Seminar beginnt freitags um 17:00 Uhr und endet samstags nach der Vorabendmesse um 20:00 Uhr.

Keine Teilnahmevoraussetzungen!

Bildungshaus St. Virgil
Ernst-Greinstr. 14
A-5026 Salzburg

Fr., 23. / Sa., 24. Mai 2014
Fr., 5. / Sa., 6. Dezember 2014

Informationen und Anmeldung:
   
www.virgil.at

Email: office[at]virgil.at


Choralseminar
"Patristik und Poetik deuten Psalmen"

Die Psalmen sind ursprünglich und bis heute das Gotteslob der Juden. Sie haben aber schon früh Eingang in den christlichen Kult gefunden, nicht zuletzt wegen der typologischen Deutung des Ersten Testaments auf das Zweite. Einen besonderen Anspruch erheben dabei die Deutungen der Kirchenväter. So finden die Psalmen seit alters her im ganzen Kirchenjahr in den für das jeweilige Fest eigenen Gesängen Verwendung. Die Auswahl und die klangliche Ausgestaltung der Texte durch den Gregorianischen Choral geben einerseits besondere Hinweise auf die Deutung des Festes vor dem Hintergrund des Ersten Testaments. Andererseits kann die Vertonung durch den Choral auch emotionale Zugänge und dadurch vertiefte Einblicke in das Festgeheimnis ermöglichen.
In dem Kurs werden Psalmen, die an den Hauptfesten Weihnachten und Ostern und in deren Vorbereitungszeiten Verwendung finden, durch Pater Augustinus vor dem Hintergrund der Kirchenväter exegetisch betrachtet. Frater Gregor wird diesen Darstellungen die Deutungen der betreffenden Gesänge durch den Gregorianischen Choral zur Seite stellen. Das Singen einfacher Gesänge des Chorals versucht das theologisch-ästhetische Angebot abzurunden.

Referenten: Pater Augustinus Weber OSB
Frater Gregor Baumhof OSB


Gäste- und Tagungshaus St. Pirmin
Mauritiushof 1, 94557 Niederalteich

Freitag, 27. Juni 2014 bis Sonntag, 29. Juni 2014

Informationen und Anmeldung
www.abtei-niederaltaich.de
Email: st.pirmin[at]abtei-niederaltaich.de

Pauschalpreis (incl. Tagungsgebühren) im EZ je nach Komfort zwischen 148,-- EUR und 170,-- EUR im DZ zwischen 138,-- EUR und 160,-- EUR.

   

SCIENTIA

KURSANGEBOTE DES
HAUSES FÜR GREGORIANIK

CHORALKURS
Psalm und Psalmodie
Der Choral - ein gesungener Psalter
Freitag, 4. / Samstag, 5. April 2014


Neume und Notation
Der Choral eine gesungene Inspiration
Freitag, 19. / Samstag, 20. September 2014

Form und Liturgie
Der Choral - eine gesungene Ikone
Freitag, 17. / Samstag, 18. Oktober 2014

Der Kurs wendet sich an Kirchenmusiker, Kantoren, an Scholamitglieder und an am Choral Interessierte zur praktischen und theoretischen Vertiefung ihrer Kenntnisse. In den drei Teilen werden die wichtigsten Gebiete des Chorals inclusive seiner Geschichte erarbeitet und ausführlich dargestellt. Die Wahrnehmung aller drei Termine wird empfohlen.
Eine Anmeldung ist erforderlich.


Ort: Pfarrheim Mariahilf
Am Herrgottseck 2
Leitung: Frater Gregor Baumhof OSB
Kursgebühr: je Kursteil (incl. umfangreicher Arbeitsmaterialien)
60 Euro, für Mitglieder 50 Euro


Der Kurs beginnt jeweils am Freitag um 19:00 Uhr und endet am Samstag um 20:30 Uhr. Für die Übernachtung muss selbst gesorgt werden. Der Verein kann bei der Buchung behilflich sein.


CHORALKURS
in der Cistercienserinnenabtei Lichtenthal


Der Kurs wendet sich an Kirchenmusiker, Kantoren, an Scholamitglieder und an am Choral Interessierte und dient dem Erwerb praktischer und theoretischer Kenntnisse über den Gregorianischen Choral. An den drei Tagen werden die wichtigsten Gebiete des Chorals:

     
Psalm und Psalmodie
Neume und Notation
Form und Liturgie



erarbeitet, ausführlich dargestellt und um eine Geschichte des Chorals ergänzt.
Eine Anmeldung ist erforderlich.

Termin:
Mittwoch, 27. August bis Sonntag, 31. August 2014
Anreise bis 17:00 Uhr;
Tagungsende: Sonntag nach dem Mittagessen.

Anmeldung:
Gästehaus der Abtei Lichtenthal, Hauptstr. 40, 76534 Baden Baden
Telefon: +49 (0)7221-50491-19
Telefax: +49 (0)7221-50491-15
Email: gaestehaus[at]abtei-lichtenthal.de

                     Abtei Lichtenthal

Leitung: Frater Gregor Baumhof OSB

Kursgebühr: 100,-- Euro, für Mitglieder 80,-- Euro

Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen


CHORALKURS "plus"

Der Choralkurs "plus" ist ein Angebot für alle Teilnehmer des dreiteiligen, bzw. dreitägigen Choralkurses. Er dient der Vertiefung und Ergänzung der im Choralkurs erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten. In ihm werden vor allem Gesänge erarbeitet, welche die einzigartige spirituelle Kompetenz des Gregorianischen Chorals bezüglich der Trias Kunst, Liturgie und Theologie besonders intensiv zur Darstellung bringen. An den beiden Abenden wird das Werden besonderer liturgischer Zeiten vorgestellt.

Termin:
Sonntag, 31. August bis Mittwoch, 3. September 2014
Anreise bis 17:00 Uhr;
Tagungsende: Mittwoch nach dem Mittagessen.

Anmeldung:
Gästehaus der Abtei Lichtenthal, Hauptstr. 40, 76534 Baden Baden
Telefon: +49 (0)7221-50491-19
Telefax: +49 (0)7221-50491-15
Email: gaestehaus[at]abtei-lichtenthal.de

                     Abtei Lichtenthal

Leitung: Frater Gregor Baumhof OSB

Kursgebühr: 80,-- Euro, für Mitglieder 70,-- Euro

Teilnehmerzahl: maximal 15 Personen


 

SINGKURS

Der Gregorianische Choral ist einstimmiger liturgischer Gesang und Klangrede, die dem Wort der Hl. Schrift eine einzigartige und eigene Qualität verleiht. Er stellt an den Sänger besondere gesangliche und spirituelle Anforderungen. Der Singkurs I versteht sich als eine praxisorientierte Ergänzung zum Choralkurs. Er legt mit einer Auswahl an geeigneten Gesängen den Schwerpunkt deutlich auf das choralgemäße Singen wie auch auf die Entwicklung eines Stimmverständnisses, das von einer ganzheitlichen Vorstellung geprägt ist. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, einen Vorschlag für ein gewünschtes Gesangsstück einzubringen. Der Singkurs wendet sich an alle, die dem Gregorianischen Choral nicht nur kognitiv und hörend, sondern auch durch eigenes Singen auf die Spur kommen wollen.

Eine Anmeldung ist erforderlich!

Termin:            Fr., 14. / Sa., 15. November 2014

Ort:                  Pfarrheim Mariahilf, Am Herrgottseck 2

Leitung:            Frater Gregor Baumhof OSB

Kursgebühr:     40,-- Euro, für Mitglieder 30,-- Euro

Der Kurs beginnt am Freitag um 19:00 Uhr und endet am Samstag um 17:00 Uhr.

Für die Übernachtung muß selbst gesorgt werden. Der Verein kann bei der Buchung behilflich sein.

    


INTERPRETATONSKURS

Eine kompetente Annäherung an die Gesänge des Gregorianischen Chorals umfasst eine Beschäftigung mit seinen liturgischen und semiologischen Aspekten sowie eine Auseinandersetzung mit den textlichen und handschriftlichen Quellen und muss sich auch den besonderen gesanglichen Herausforderungen stellen. Der Kurs wendet sich deswegen an fortgeschrittene Interessierte mit Erfahrung im Choralsingen. Auch Kenntnisse der Neumennotation werden vorausgesetzt. Der Kurs wird sich mit dem Proprium des 7. Sonntags der Osterzeit "Exaudi" und dessen weitreichenden Horizonten befassen. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Modologier. Eine Exkursion in die Stiftsbibliothek St. Gallen ist geplant. Den Teilnehmern wird nach der Anmeldung das Notenmaterial zur eigenen Vorbereitung zugeschickt. Pauschalpreis für drei Übernachtungen und Vollpension je nach Komfort zwischen 150 und 200 Euro.

Kloster Magdenau

    

Termin: Do., 29. Mai bis So., 1. Juni 2014
Anreise bis 17:00 Uhr; Tagungsende: Sonntag nach dem Mittagessen.
Anmeldung: Kloster Magdenau
Sr. Raphaela Pfluger O.Cist.
CH-9116 Wolfertswil (Schweiz)
Email: magdenau[at]bluewin.ch
Leitung: Frater Gregor Baumhof OSB
Kursgebühr: 70,-- Euro, für Mitglieder 60,-- Euro

    

                     
                   

       

ARS

    

KONZERTE IN DER MARIAHILFKIRCHE


Freitag, 9. Mai 2014, 19:00 Uhr
„Ave - Salve - Domina“
Gregorianischer Choral und Orgelmusik zum Marienmonat Mai

Orgel: Stephanie Hillebrand
Es singen die Münchener Scholaren unter der
Leitung von Fr. Gregor Baumhof OSB.


Freitag, 7. November 2014, 19:30 Uhr
„Gaudeamus in Domino“
Gregorianischer Choral und Orgelimprovisationen
zum Fest Allerheiligen
Orgel: Thomas Lennartz, Domorganist an der Kathedrale in Dresden
Es singen die Münchener Scholaren unter der
Leitung von Fr. Gregor Baumhof OSB.




Choral im Musem

Wie der Gregorianische Choral sind auch die mittelalterlichen Bildwerke Manifestationen einer Kunst, die bis heute aus eigener Vollmacht spricht und die im Dienst des Sacrums stehend, von göttlichen Sinnen her lebt. Das mag der Grund sein, dass sie für den Hörer und Betrachter trotz der zeitlichen Ferne immer noch Zauber ausstrahlt und einen Schimmer hoher Freude für ihn bereithält. Wenn viele Bildwerke durch die Säkularisation auch ihre ursprüngliche Heimat verloren haben, so sind sie doch durch die Sammlertätigkeit des 19. Jh. vor der völligen Zerstreuung bewahrt geblieben.
In Zusammenarbeit mit dem Nationalmuseum in München werden die Münchner Scholaren an vier ausgewählten Terminen die vom Museum angebotenen donnerstäglichen Abendführungen um Choralgesänge vor einzelnen Bildwerken ergänzen. Die mit kurzen Kommentaren versehenen Begegnungen zwischen den verwandten Künsten bildnerischer und gesanglicher Art können zum Verstehensschlüssel werden, der helfen kann, das Wort, das die mittelalterliche Kunst spricht, besser und tiefer zu erfassen.

Ort: Nationalmuseum, München
Treffpunkt ist jeweils der Eingang
Prinzregentenstraße 3


Beginn der Führung:
18:00 Uhr (Dauer ca. 90 Minuten)

Termine:
Donnerstag, 16. Januar 2014
mit Schwerpunkt Weihnachten/Epiphanie

Donnerstag, 6. März 2014
mit Schwerpunkt Passion

Donnerstag, 15. Mai 2014
mit Schwerpunkt Auferstehung/Pfingsten/Maria

Donnerstag 20. November 2014
mit Schwerpunkt Advent

    


Triduum Chorale "Das hohe Lied der Liebe"

Mittwoch, 4. Juni 2014
"Zierrat aus Gold und silbernen Spitzen wollen wir für dich machen"
(Hohes Lied, 1,11)

Frater Markus Arnold aus der Abtei Niederalteich zeigt und erläutert seine eigenen Klosterarbeiten, jene mit großer Ruhe und Geduld gefertigten Kunstwerke aus Draht, Perlen, Steinen und Papierstreifen (Krüll), die als "Gesänge mit Händen" aufgefasst werden können.

Referent: Frater Markus Arnold OSB
Ort: Seminarraum der Klösterl-Apotheke,
Walterstr. 27, Rückgebäude

 

 


Donnerstag, 5. Juni 2014
Das Hohe Lied aus Christlicher Sicht mit Klangbeispielen

Referent: Pater Augustinus Weber OSB
Ort: Herberge des Pfarrheims Mariahilf,
Sammtstr. 2


         


Freitag, 6. Juni 2014
Konzert in der ev. Kirche St. Johannes

Gesungener Vortrag des aramäischen Originals Responsorien und Antiphonen des Gregorianischen Chorals - Mehrstimmige Kompositionen und klangliche Improvisationen von und mit Xander Zimmermann.

Zum Triduum Chorale wird es wie letztes Jahr einen eigenen Flyer geben, der die genauen Angaben enthält und postalisch bzw. elektronisch zugeschickt und hier auf der Webseite veröffentlicht wird.

    

ZU DEN REFERENTEN

Pater Augustinus Weber OSB
Geboren 1952 in Überlingen, Studium der Philosophie und Kath. Theologie in Eichstätt, Münster und Freiburg, 1986 Dipl.-Theol., Spezialisierung im Fach Patrologie am Institutum Augustinianum in Rom. 1990 Eintritt in die Abtei St. Mauritius zu Niederaltaich. Einsatz in der Pfarrseelsorge. Seit 1996 Spiritual im Benediktinerinnen-kloster St. Gertrud zu Tettenweis. Derzeit Arbeit an einer Dissertation zur Psalmen- und Psalterexegese des hl. Gregor von Nyssa.


Steven E. Langnas
Rabbiner Steven E. Langnas wurde in den USA geboren. Seine jüdische und weltliche Ausbildung erhielt er an der Yeshiva University in New York. Ab 1990 amtierte er acht Jahre in der Jüdischen Gemeinde Basel. Mitte 1998 kam er nach München und amtierte bis 2011 in der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern als Gemeinderabbiner. Er ist Vorstandsmitglied der Europäischen Rabbinerkonferenz, Mitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland, Mitglied im Rabbinical Council of America und Beiratsmitglied im OCCURSO – Institut für Interreligiöse und interkulturelle Begegnung.


Franziska Schnoor

Geboren 1977 in Flensburg, Studium der Fächer Lateinische Philologie des Mittelalters, Musikwissenschaft und Ältere deutsche Literatur und Sprache in Freiburg i. Br., Magisterexamen mit Erstedition einer spätmittelalterlichen Nonnenvita. 2004 - 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit an der Universität Göttingen. Seit Februar 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Stiftsbibliothek St. Gallen, kuratierte dort die Jahresausstellung 2010/2011 "Musik im Kloster St. Gallen ".

Martin Erdmann
Geboren 1970 in Lippstadt. 1989 - 1990 Postulat und Noviziat in der Benediktinerabtei Gerleve, anschließend Magisterstudium der Slavistik, Byzantinischen Kunstgeschichte und des Mittellateinischen in Göttingen. Publikationen zu literarischen und geistlichen Themen. Seit 2000 verantwortlich für Sortiment und Katalog "Gutes aus Klöstern" bei Manufactum, Waltrop.

Stefan Berkmüller
Geboren 1981 in Kaufbeuren, Studium der Katholischen Theologie, der Griechischen und Lateinischen Philologie in München und Rom, 2008 Dipl.-Theol., 2009 M. A. an der LMU München. 2009 - 2011 in der Seelsorge in der Münchner Pfarrei Mariahilf tätig, 2011 Priester des Erzbistums München und Freising, seitdem Kaplan in Rosenheim.

Thomas Lennartz
Geboren 1971 in Hannover, studierte Orgel, Kirchenmusik, Schulmusik und Germanistik in Hannover, Köln und Leipzig. 1999 legte er seine A-Prüfung, 2002 das Konzertexamen bei Prof. Arvid Gast ab. Meisterkurse bei W. Seifen, P. Pincemaille, O. Latry, T. Koopmann und anderen ergänzten seine Ausbildung. Thomas Lennartz wurde bei zahlreichen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Seit 2008 ist Lennartz Domorganist an die Kathedrale Ss. Trinitatis in Dresden, 2009 hat er zudem einen Lehrauftrag an der Dresdner Hochschule für Kirchenmusik übernommen.


Frater Markus Arnold OSB
Geboren 1934 in Weiden/Oberpfalz. 1962 Eintritt in die Benediktinerabtei St. Mauritius in Niederalteich. Er schloss sich der Gruppe der Mönche an, welche die Liturgie im byzantinischen Ritus feiern. Als Schneider gestaltet er die Liturgie durch seine geschaffenen liturgischen Gewänder mit. Seit 1992 widmet er sich der Herstellung von Klosterarbeiten, die in der Tradition der altkirchlichen Heiligen-und Reliquienverehrung stehen.

 

Die Münchener Scholaren
Die Münchner Scholaren sind sind eine tragende Säule für die Aktivitäten des Vereins "Haus für Gregorianik" in München. Sie sind eine projektbezogen arbeitende Gruppe verschiedenster Herkunft. In ihr arbeiten mit (ehemalige) Studenten der Kirchenmusik am Richard-Strauss-Konservatorium, (ehemalige) Studenten der Hochschule für Musik und Theater München und interessierte Laien, die sich stimmlich und fachlich selbst fortgebildet haben und über eine langjährige Praxis des Choralsingens verfügen.
Interessierte Sänger, die bei den Choralprojekten mitwirken möchten, können sich beim Leiter der Schola melden.

Einsatzgebiete der Münchener Scholaren sind:

  • Die Gestaltung der lateinischen Choralämter in der St. Nikolai-Kirche am Gasteig zu den im Programm verzeichneten Terminen und Zeiten. Es wird dort jeweils das gesamte Proprium und das betreffende Ordninarium gesungen.
  • Mitwirkung bei Konzerten
  • Mitwirkung bei Choralämtern und Konzerten in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Kirchenmusiker.

 

                                       


ANFAHRT

So kommen Sie zur Kirche St. Nikolai
am Gasteig, Innere Wienerstraße 1

Vom Hauptbahnhof, vom Ostbahnhof und vom Marienplatz:

  • S-Bahn bis Rosenheimerplatz
  • Ausgang in Richtung Kulturzentrum Gasteig
  • Kellerstraße und Innere Wienerstraße überqueren
  • Die Kirche steht im Park am Isarhochufer

 

Vor der Kirche befindet sich auch die Haltestelle „Am Gasteig“ der TRAM Linie 18.

So kommen Sie zum
Pfarrheim Mariahilf, Am Herrgottseck 2

Vom Ostbahnhof:

  • Bus 152 bis Schweigerstraße
  • Zurückgehen bis zur Kreuzung, links einbiegen in die Lilienstraße, dann 1. Straße rechts (Sammtstraße)
  • Nach 10 Metern auf dem Fußgängerweg erreichen Sie das Haus am Herrgottseck 2

Vom Marienplatz:

  • Bus 52 (Tierpark) bis Schweigerstraße
  • In Fahrtrichtung bis zur Ampel gehen.
  • An der Kreuzung links die Straße queren.
  • Weiter siehe oben.

Vom Kolumbusplatz:

  • Bus 52 (Marienplatz) bis Schweigerstraße
  • Weiter siehe oben. 

 

 

 

HINWEISE UND INFORMATIONEN ZUR ANMELDUNG

Anfragen und Anmeldungen sind zu richten an:

Haus für Gregorianik e.V.
Mariahilfplatz 11
81541 München

Telefon:        +49 (0)89 6217 1681
Telefax:        +49 (0)89 6217 1685
Email:           verein[at]gregorianik.org

INFORMATIONEN ZUM VEREIN UND ANMELDEFORMULAR

Bei Anfragen bitten wir Rückporto beizulegen. Mit der Anmeldung, die bis spätestens zwei Wochen vor Beginn der Veranstaltung erfolgen soll, ist die Teilnahme fest gebucht. Eine Bestätigung der Anmeldung erfolgt in der Regel nicht. Sollte der Kurs ausfallen oder ausgebucht sein, erhalten Sie umgehend Nachricht.
Die Kursgebühren werden in der Regel bei Kursende beglichen. Bei Abmeldung ab dem 10. Tag vor Kursbeginn bitten wir um die Überweisung der Tagungsgebühren.
Für Übernachtung bei den Kursen, die in München stattfinden, muss selbst gesorgt werden. Der Verein kann bei der Buchung behilflich sein.
Das Haus für Gregorianik empfiehlt die Buchung im

Adolf Kolping Ausbildungshotel
Am Herrgottseck 5
81669 München
Tel. +49 (0)89 - 48 90 62 70
Email: ausbildungshotel[at]kolpingmuenchen.de

Eine frühzeitige Buchung wird empfohlen.