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Die Münchener Scholaren sind eine tragende
Säule für die Aktivitäten des Vereins "Haus für Gregorianik" in München.

Sie sind eine eher locker verfasste,
meist projektbezogen arbeitende Gruppe verschiedenster Herkunft. In ihr
arbeiten mit ehemalige Schüler des St. Gotthard-Gymnasium Niederalteich,
derzeitige und ehemalige Studenten der Kirchenmusik am Richard-Strauß-Konservatorium,
derzeitige und ehemalige Studenten der Hochschule für Musik und Theater
München. Auch treten dazu interessierte Laien, die sich stimmlich und
fachlich selbst fortgebildet haben und über eine langjährige Praxis des
Choralsingens verfügen.
Frater Gregor Baumhof OSB, der Leiter
der Münchener Scholaren, arbeitet mit der Gruppe projektbezogen, d.h.
er arbeitet mit denen zusammen, die ihre Mitarbeit an einem Projekt zugesagt
haben.
Die Arbeitsweise ist den Möglichkeiten
angepasst, die einerseits die Kompetenz der Sänger, andererseits die teilweise
weite räumliche Entfernung mit sich bringt.
Die Scholaren singen nicht aus dem
Graduale Triplex. Sie erhalten vom Leiter der Schola drei bis vier Wochen
vorher das eingerichtete Notenmaterial zugeschickt.
Es ist nach folgenden Maßgaben bearbeitet:
- Aus Lesbarkeitsgründen ist die
HS Laon des GT getilgt.
- Sämtliche Solesmenser Zusatzzeichen
sind getilgt. Die vierzeilige Notation ist also nur für den Melodieverlauf
verantwortlich.
- Dieser Melodieverlauf ist - soweit
Vorschläge der BzG vorliegen - restituiert.
- Die Gesänge sind auf 122° vergrößert
und im unteren Teil der Vorlage mit einer meist eigenen Übersetzung
versehen.
Der Leiter erwartet von den am Projekt
beteiligten Sängern, daß sie sich den Notentext selbst erarbeiten.
Für das Projekt findet dann nur noch
eine Verständigungsprobe statt, zu der sich die Beteiligten mit ihrem
Leiter vor der Aufführung treffen. In ihr werden semiologische Besonderheiten
geklärt und auf einen gemeinsamen Stimmklang hingearbeitet.
Interessierte Sänger, die bei den
Choralprojekten mitarbeiten möchten, können sich beim Leiter der Schola
melden. Gegebenenfalls werden sie durch vereinbarte Vorproben allmählich
zu dem oben geschilderten Probenmodus hingeführt.
Im Jahr 2007 stand zunächst die Gestaltung
der lateinischen Choralämter in Mariahilf im Vordergrund.
Für 2008 stehen folgende Projekte an:
- Die Gestaltung des Festgottesdienstes
aus Anlaß des 60. Geburtstages des Leiters der Münchner Scholaren. Es
wird das gesamte Proprium (incl. der Offertorialverse) des 1. Fastensonntages
gesungen!
Termin: Samstag, 9. Februar 2008, 18:00 Uhr
Ort: Mariahilfkirche
- Die Gestaltung der lateinischen
Choralämter in der St. Nikolai-Kirche am Gasteig zu den 17 im Programm
verzeichneten Terminen und Zeiten. Es wird dort jeweils das gesamte
Proprium und das betreffende Ordinarium gesungen (s. Veranstaltungsprogramm).
- Mitwirkung bei zwei der vier großen
Konzerte "Klangreflexionen in Mariahilf"
(s. Veranstaltungsprogramm)
- Die Mitwirkung bei zwei Maiandachten
in Zusammenarbeit mit dem Seminar für alte Musik am Richard-Strauss-Konservatorium
(Ltg. Michael Eberth)
Termin: 04. und 05. Mai 2008
(Die Orte und genauen Anfangszeiten stehen noch nicht fest.)
- Die Mitwirkung beim Konzert des
Vereins der Musikfreunde Gauting e.V. "Eine Marienvesper" Werke von
Antonio Vivaldi werden umrahmt mit Gesängen des Gregorianischen Chorals
Termin: Freitag, 26. Dezember 2008, 18:00 Uhr
Ort: Katholische Pfarrkirche, Gauting
An weitere Projekte ist ab 2008 gedacht.
Bisherige Projekte der Münchener Scholaren:
- Im Herbst 2000 zusammen mit der
Organistin Martina Kolarova Tournee durch Tschechienmit einem Marienprogramm.
Choralkonzerten in Bratislawa, Uhersky Brod, Kromeriz, Eger und Wunsiedel.
- Von 2004 bis 2006 einmal monatlich
Gestaltung der Eucharistie am Sonntag um 21:00 Uhr in St. Michael in
München.
- Aufnahme der CD zum Buch "Gesänge
der Stille", das im Köselverlag erschienen ist.
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