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Sie sind eine eher locker verfasste, meist projektbezogen arbeitende Gruppe verschiedenster Herkunft. In ihr arbeiten mit ehemalige Schüler des St. Gotthard-Gymnasium Niederalteich, derzeitige und ehemalige Studenten der Kirchenmusik am Richard-Strauß-Konservatorium, derzeitige und ehemalige Studenten der Hochschule für Musik und Theater München. Auch treten dazu interessierte Laien, die sich stimmlich und fachlich selbst fortgebildet haben und über eine langjährige Praxis des Choralsingens verfügen. Frater Gregor Baumhof OSB, der Leiter der Münchener Scholaren, arbeitet mit der Gruppe projektbezogen, d.h. er arbeitet mit denen zusammen, die ihre Mitarbeit an einem Projekt zugesagt haben. Die Arbeitsweise ist den Möglichkeiten angepasst, die einerseits die Kompetenz der Sänger, andererseits die teilweise weite räumliche Entfernung mit sich bringt. Die Scholaren singen nicht aus dem Graduale Triplex. Sie erhalten vom Leiter der Schola drei bis vier Wochen vorher das eingerichtete Notenmaterial zugeschickt. Es ist nach folgenden Maßgaben bearbeitet:
Der Leiter erwartet von den am Projekt beteiligten Sängern, daß sie sich den Notentext selbst erarbeiten. Für das Projekt findet dann nur noch eine Verständigungsprobe statt, zu der sich die Beteiligten mit ihrem Leiter vor der Aufführung treffen. In ihr werden semiologische Besonderheiten geklärt und auf einen gemeinsamen Stimmklang hingearbeitet. Interessierte Sänger, die bei den Choralprojekten mitarbeiten möchten, können sich beim Leiter der Schola melden. Gegebenenfalls werden sie durch vereinbarte Vorproben allmählich zu dem oben geschilderten Probenmodus hingeführt.
Bisherige Projekte der Münchener Scholaren:
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